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Windhose zieht durch die Samtgemeinde Uchte

Feuerwehren über mehrere Stunden im Einsatz

Lohhof_20180809_WindhoseMartin Möhring, Kreisfeuerwehrpressesprecher-Süd

Eine Windhose hat am Donnerstagabend eine Schneise der Verwüstung durch die Samtgemeinde Uchte gezogen. Dutzende Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt.

Ein Augenzeuge berichtete, dass die Windhose am Ortseingang Warmsen entstand und über die K19 in Richtung Siedlung Brinkort und weiter nach Lohhof zog. Nach den Einsatzorten ist diese dann in Richtung Uchte B61, über Hoysinghausen Rauher Busch, und weiter nach Woltringhausen und Steyerberg, gezogen. Die Feuerwehren der Gemeinde Warmsen und des Flecken Uchte waren ab 17:39 Uhr im mehrstündigen Einsatz, um vielerorts Straßen von Bäumen und Ästen zu befreien. An der K19 in Warmsen waren fünf Höfe massiv betroffen, so wurden dutzende Eichen entwurzelt und große Ästen brachen ab, fielen auch auf die Kreisstraße und beschädigten Häuser. Ein altes Fachwerkhaus wurde durch einen großen Ast fast vollständig zerstört und das Dach eines Gartenhauses flog durch den starken Wind auf ein Nachbargrundstück. Dächer von Wohnhäusern und Scheunen wurden zum Teil abgedeckt und ein Giebel eines Wohnhauses durch den Wind so beschädigt, dass dieses vorerst nicht bewohnt werden kann. Zur Unterstützung der Feuerwehr und Anwohner kamen sofort Landwirte und ein örtliches Unternehmen mit Schleppern und einem Radlader. Auch die Drehleiter aus Liebenau war vor Ort, um abgebrochene und über der Straße hängende Äste aus den Bäumen zu schneiden. Die K19 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Auch die Ortswehr Lohhof war mehrere Stunden im Einsatz. So befreiten sie die Verbindungsstraße zwischen Warmsen und Lohhof von mehreren Bäumen und auch in der Ortslage blockierten mehrere Bäume und Äste die Straßen. Die Drehleiter aus Nienburg kam zur Unterstützung, um stark hängende Äste über den Straßen aus den Bäumen zu schneiden. Die Feuerwehren Hoysinghausen und Uchte befreiten die B61 und die B441 von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen, sowie diverse Bäume auf der Verbindungsstraße von Hoysinghausen zur B61. Die Ortswehr Woltringhausen widmete sich 13 Bäumen, die teilweise Straßen komplett sperrten. In Höfen hatte ein entwurzelter Baum ein Erdkabel herausgezogen. Um hier weiter zu arbeiten, musste zunächst erst die Avacon aktiv werden, und den Strom abschalten. Auch in der Ortschaft Sapelloh waren Ausläufer der Windhose zu spüren, so entwurzelten dort mehrere Bäume. Insgesamt elf teils große Eichen mussten die Kameraden und Kameradinnen von den Straßen schaffen. Ebenfalls waren die Ortwehren Darlaten, Bohnhorst, Großenvörde und Nordel bis in die Nacht im Einsatz.

Nachdem auch die Feuerwehr Raddestorf einen technischen Hilfeleistungseinsatz beendet hatte, wurden sie zur Suche einer Person hinzugezogen, die aber glücklicherweise nach kürzester Zeit unbeschadet gefunden wurde.

Text: Katharina Dröge, Feuerwehrpresseteam SG Uchte

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