Inhalt: Wir waren eingeladen!

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Wir waren eingeladen!

Blicke hinter die Kulissen einer Futtermittelfirma ermöglichte uns die Firma Fehse in Leeseringen

Besuch bei der Firma FehseKreisverband der Landfrauen

Zertifizierte Qualität für die Landwirtschaft

Wir sind Käufer und Verkäufer von Getreide, Ölsaaten und bieten betriebsindividuelle Futtermittel.

Landwirte decken bei uns ihren Bedarf an Mischfutter und Mischdünger, Flüssigdünger, Pflanzenschutzmitteln und Saaten. Wir verfügen über Getreidelagerkapazitäten von insgesamt 120.000 t und unterhalten an den Standorten Leeseringen und Nienburg Düngemittellager.

Wir sind in der Lage, den Wünschen der Landwirtschaft umfassend und individuell gerecht zu werden. Rationsberechnungen, Bodenanalysen oder Luftströmungsuntersuchungen in Ställen helfen den Landwirten zudem, gezielt ihre Produktion zu optimieren.

Mit diesen Informationen startet die Internetseite der Firma Fehse.

Viel mehr verbirgt sich aber hinter diesen Sätzen.

Die Firmengeschichte beginnt bereits 1935 (Bismark/ Altmark). Seit 1965 bekannt als Fehse und Sohn verdoppelte sich 1987 die Firmengröße und seit der Zeit heißt der Standort Leeseringen.

Elan und Neugier, Offenheit und stetige Erneuerungen und Erweiterungen machen das Unternehmen auch heute noch aus. Umgeben von 60 Mitarbeitern agieren Bruder und Schwester Fehse in diesem modernen, mittelständischen Unternehmen.

Neben der Produktion und dem Handelsgeschäft legen sie großen Wert auf Service und Beratung sowie flexible Reaktionen auf alle Kundenwünsche. Deshalb liegt eine ihrer Stärken darin, dass in Hofnähe Dünger und Futtermitteln gemischt werden können. Sie stellen den individuellen Bedarf der Landwirte fest und stimmen die Dünger- und Futtermischungen darauf ab.

Nach einer sehr liebevollen, sehr offenen, theoretischen Einweisung bei Kaffee und Kuchen folgte ein Betriebsrundgang durch die Produktionsanlagen. Sicherheit und Hygiene sind augenscheinlich wichtigste Produktionsbegleiter. Äußerst interessant die Produktion von Mehlen und Pellets. Beginnt es beim angelieferten Getreide schon mit der Analyse der Gehaltswerte und Parameter, um eine exakte Zusammenführung eines späteren hochwertigen Futters oder Vorproduktes zu garantieren

Verschiedene Zerkleinerungsvorgänge und Mischverfahren unter Einsatz modernster Technik machen aus nur Getreide – z.B. ein schmackhaftes Futter – welches wir frisch gepresst in Händen hielten und natürlich probiert haben.

Zwischen unzähligen Lagern und Rohren, Siloanlagen und Förderschnecken erreichten wir nach über einer Stunde den ca. 40 m hohen „Fehse Turm“, der weithin sichtbar, in unmittelbarer Nähe zur Weser steht. Von dort aus hatten wir einen sagenhaften Blick über unsere heimische Wasserstraße, auf der natürlich auch Getreide und Futter/ Komponente kommen und gehen.

Bis zur Porta Westfalica konnten wir sehen und selbst die dunklen Regenwolken trübten unsere Stimmung nicht.

Wie so oft haben diese Wolken leider keinen Regen gebracht. Wir bekamen dafür einen tiefen Einblick in die Produktion von Futter und Veredelung von Getreide, daneben wurde uns eine enge Verflechtung von Landwirtschaft, Arbeitsplätzen und Handel im Nah und Fernbereich sehr deutlich. Ein großes Dankeschön an die beiden „Chefs“ des Unternehmens. Die gelben Fehse LKW werden uns noch oft an diesen informativen Nachmittag erinnern.

Auf der Einladung zu diesem Tag stand:

Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, dass man an diesem Tag etwas gelernt hat. (Lichtenberg 1742 - 1799)

Gelernt haben wir viel! Deutlich zeigte sich darüber hinaus: Ohne unsere Landwirte gäbe es diese Art Unternehmen gar nicht. Sei es als Lieferant oder als Kunde. Vor und nachgelagerte Bereiche wie Konstrukteure, Maschinenbauer, Müller, Lageristen, der Handel, Warenbörsen und letztlich die Getreideknusperstange für den Wellensittich hängen in letzter Instanz an der Landwirtschaft oder sind enger mit ihr verknüpft als man glaubt. Vielleicht auch unser Arbeitsplatz im weiteren Sinn.

Vergessen wir das nicht und bleiben ruhiger und gelassener, wenn jetzt in der Ernte der Verkehr durch Mähdrescher oder Treckergespanne beeinträchtigt wird oder es staubt. Achten wir auf Funkenflug und Müllentsorgung an landwirtschaftlichen Flächen, wünschen wir uns allen ein friedliches Miteinander und nebeneinander und ab und an etwas Regen!

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