Inhalt: Yannick Oolders wird neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in Hibben

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Yannick Oolders wird neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in Hibben

Kommando besteht jetzt zur Hälfte aus Frauen

20200111_Hibben_JHV.JPGAnnika Klepper, Feuerwehrpressesprecherin SG Mittelweser

Hibben. Das sollte ein langer Versammlungsabend werden, bei all dem, was auf der Tagesordnung der diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hibben stand. Die Wahlen des Kommandos sowie die Ehrungen und Beförderungen waren dabei zwar nicht die zeitauswendigsten, aber bedeutsamsten Punkte des Abends. Eine doch umfangreiche Umbildung gab es im Kommando. Gerd Witte, seit 18 Jahren stellvertretender Ortsbrandmeister, Wilhelm Hamann, seit 27 Jahren für die Sicherheitsbelange zuständig und Norbert Pietsch, ebenfalls schon seit 18 Jahren anfänglich als Zeugwart und anschließend als Gerätewart im Kommando, hatten allesamt ihre Posten zur Verfügung gestellt. Das bedeutete eine gravierende Umbildung in den Reihen der Feuerwehrführung. Als Nachfolger wurden gewählt Yannick Oolders zum stellvertretenden Ortsbrandmeister, Sören Humke zum Gerätewart und Anna Willuweit und Jessica Schomburg in Personalunion zu Sicherheitsbeauftragten. Gruppenführer Markus Menze, welcher bislang auch als Wettbewerbsbeauftragter fungierte, hat in dieser Funktion in Marike Thielker ebenfalls eine Nachfolgerin gefunden. Da Yannick Oolders zukünftig nicht mehr die Aufgaben eines Atemschutzgerätewartes wahrnehmen kann, war auch dieser Posten neu zu besetzen. Sein Bruder Niklas Oolders wird nunmehr dieses Amt bekleiden.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Thorsten Schomburg als Ortsbrandmeister, Holger Moritz als Funkbeauftragter, Bianca Menze als Kassenwartin, Annika Klepper als Schriftführerin, Markus Menze als Gruppenführer, Rolf Witte als Vertrauensperson und Ilona Witte als Gebäudebauftragte. Mit dieser Umbildung besteht das Kommando der Feuerwehr Hibben nunmehr zu 50 Prozent aus Frauen. Ein Punkt, der ruhig einmal positiv erwähnt werden darf.

Ehrungen wurden auch ausgesprochen, und zwar an Heinz Thielker für mittlerweile 40 Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr und an Annika Klepper, Norbert Pietsch und Thorsten Schomburg für 25 Jahre Dienst im Bereich Brandschutz  und Hilfeleistung.

Befördert wurde Marike Thielker zur Oberfeuerwehrfrau und Niklas Oolders zum Hauptfeuerwehrmann.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr fiel ausnahmsweise einmal etwas kürzer aus. Im Bereich der Einsätze wurde die Feuerwehr Hibben nur dreimal gerufen. Zusätzlich wurden noch eine Übung zusammen mit den Nachbarwehren und ein Brandsicherheitswachdienst im Rahmen des LARP in Brokeloh abgehalten. Doch das bedeutet nicht, dass die Feuerwehr in der übrigen Zeit untätig war. Die Dienst- und Übungsabende gewinnen immer mehr an Bedeutung und auch das Feuerwehrhaus, die Feuerlöschbrunnen, das Fahrzeug und die Geräte bedürfen einer regelmäßigen Pflege und Wartung. Im Rahmen der Aus- und Fortbildung haben Kimberly Witte und Nico Beckmeyer den Lehrgang Truppmann-I, Christian Klepper den Maschinistenlehrgang und Niklas Oolders den Truppführerlehrgang absolviert. In der Endanwendung Digitalfunk wurde Bianca Menze geschult. Eine Gruppenführerfortbildung haben Gerd Witte und Markus Menze genossen und ein Seminar zu Planübungen haben Yannick Oolders und Rolf Witte besucht.

Und da es in Hibben an sonstigen Vereinen mangelt, übernimmt die Feuerwehr aus anderweitige soziale und kulturelle Aufgaben, wie zum Beispiel die Ausrichtung des Osterfeuers oder des Adventskaffees für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Die bislang monatliche Sammlung des Altpapiers wurde aber zum Jahreswechsel eingestellt, da immer mehr Haushalte die Altpapiertonne genutzt haben und die Sammlungen nicht mehr lohnenswert waren. In diesem Frühjahr wird die Feuerwehr auch wieder einen Umwelttag durchführen, an welchem in Feld und Flur die Hinterlassenschaften der Zivilisation eingesammelt werden.

Aus den Reihen der Politik freute sich Heinrich Kruse als Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau über die gut aufgestellte Feuerwehr Hibben, die im vergangenen Jahr eine Menge ehrenamtliche Arbeit geleistet hat und neben der eigentlichen Feuerwehrarbeit auch durch anderweitige Initiative dafür sorgt, dass das Leben im Ort sich reichhaltig gestaltet. Die Aufgaben der Feuerwehren beziehen sich nicht mehr nur auf den eigentlichen Brandschutz, sondern werden gerade im Bereich der Hilfeleistung immer vielfältiger und umfangreicher. Feuerwehren werden mittlerweile auch für Aufgaben gerufen, die in der Vergangenheit durch mehr Eigeninitiative der Betroffenen erledigt worden sind. Für all dieses ehrenamtliche Engagement kann man eigentlich gar nicht genug Danke sagen.

Text: Annika Klepper, Feuerwehrpressesprecherin SG Mittelweser

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